Goodbye Greenwashing

Mehr als nur ein bisschen Klimaschutz. Warum starke Marken das Thema Nachhaltigkeit jetzt konsequent anpacken müssen. Und zwar ganzheitlich

Bye bye falsche Fairsprechen

Um das Thema Nachhaltigkeit kommt man inzwischen nicht mehr herum. Und das ist auch gut so. Jetzt müssen auch Unternehmen Farbe bekennen. Zumindest wenn es um nachhaltige Aktivitäten geht. Denn da müssen Firmen zeigen, wie nachhaltig sie wirklich sind. Für die EU ist die CSR-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting) vor allem ein wichtiger Schritt Richtung Klimaneutralität. Für Marken kann es mehr als das werden. Jetzt geht es darum, starken Worten mindestens so starke Taten folgen zu lassen. Wer das schafft, der zeigt, dass er das Thema ernst nimmt. Das prägt das Markenbild neu, entwickelt die Marke weiter und begeistert und berührt die Zielgruppe nachhaltig.

Müssen Unternehmen jetzt die Welt retten?

Nachhaltigkeit als Kern der Unternehmens-DNA. Immer noch kein einfaches Thema. Denn heute nachhaltig zu sein bedeutet nicht nur umweltfreundlich zu sein. Es geht um ökologische, ökonomische, aber auch soziale Aspekte. Da gehört Klimaschutz genauso dazu wie langfristige soziale Unterstützung oder verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen. Ein komplexes Gesamtkonzept, zu dem jeder seinen Beitrag leisten kann. Hier zählt, das Thema verantwortungsvoll und sensibel anzupacken. Und darüber ehrlich, direkt und authentisch zu kommunizieren. Denn nur das strahlt auf Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden gleichermaßen ab. Nachhaltigkeit ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und somit auch nicht mehr aus unserem Berufsalltag. Weil wir als Mitarbeitende immer mehr darauf achten, ob und wie unser Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit Haltung zeigen. Das gleiche Verständnis für nachhaltiges Handeln schweißt Mitarbeitende und Unternehmen zusammen.

Sicherlich steht und fällt eine Kaufentscheidung oder die Bindung zur Marke nicht nur mit dem Thema Nachhaltigkeit. Allerdings beeinflusst es stark das Image der Marke. Und zwar dadurch, ob und wie das Thema im Unternehmen gelebt wird. Denn Menschen setzen sich damit auseinander und fordern es auch von Unternehmen immer mehr ein. Die sollten kommunizieren, was hinter ihrem nachhaltigen Handeln steckt. Dabei ist es in Ordnung, auch mal zu zeigen, dass nicht jeder Prozess gleich nachhaltig umgesetzt werden kann. Stattdessen lohnt es sich, emotionale Geschichten zu erzählen, die greifbar sind. Und ehrlich. Mit denen man sich identifizieren kann. Und die die Marke nahbar machen. Geschichten, die auch erzählen, dass man hier am Anfang steht oder das Fehler gemacht wurden. Entscheidend ist: der Wille, nachhaltiges Denken und Handeln wirklich anzupacken.

Mit dem richtigen Partner zur passenden Kommunikationsstrategie

Klar ist eines: Nachhaltigkeit gehört zu den Top-Themen. Das bedeutet, dass es auch längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist. Blutleere Beiträge, nur um auf den Zug aufzuspringen, gibt es im Überfluss. Nur: Die reichen heute nicht mehr. Nachhaltigkeit muss aus der Überzeugung kommen und in der DNA des Unternehmens verankert sein. Zugegeben: Das ist kein leichter Weg. Aber einer, der sich zu gehen lohnt. Deshalb helfen wir Marken, die es ernst meinen. Marken, die verstanden haben, dass sie Nachhaltigkeit leben müssen, um wirklich etwas zu verändern. Zusammen mit diesen Marken stellen wir uns dieser Herausforderung. Weil wir wissen, dass Nachhaltigkeit mehr sein muss als nur ein Kampagnenthema. Nachhaltigkeit muss im Unternehmen strategisch verankert sein. In jedem Moment. Nur so kann es ein Teil des Marken-Kerns werden. Genau das erarbeiten wir zusammen. Und haben dafür die passenden Instrumente: Gemeinsam kümmern wir uns um den Markenprozess und die Kommunikationsstrategie, wir entwickeln Konzepte, um Mitarbeitende mit dieser Kommunikation zu erreichen und finden so den richtigen Weg, um das Image nach außen zu transportieren.

Wir helfen Marken dabei, Nachhaltigkeit größer zu denken. Sie nicht nur als Schnipsel einer Kampagne zu sehen, sondern sie zum Teil ihrer Marken-DNA zu machen. Und das nicht nur im Unternehmen zu leben, sondern es auch nach außen zu tragen. Wie das aussehen kann, zeigen wir zum Beispiel zusammen mit Festo. Gemeinsam mit dem Automatisierungsspezialist haben wir das in einem umfangreichen Social-Media-Projekt umgesetzt. Das Ziel: erzählen, welche Rolle Nachhaltigkeit hier spielt. Dafür haben wir im direkten Austausch mit dem Kunden die verschiedenen nachhaltigen Inhalte erarbeitet und die große thematische Bandbreite in einen konkreten Redaktionsplan überführt. Um den Themen noch mehr Gewicht zu geben, wurden alle Inhalte als kurze Videos aufbereitet. Darin ließen wir zum Beispiel internationale Ausbilder zu Wort kommen oder zeigten in emotionalen Bildern nachhaltig gebaute Bürogebäude. Jeder Tag öffnete die Tür zu einer Geschichte, die Nachhaltigkeit auf unterschiedlichste Weise abbildet. Von ressourcenschonenden Produktions- und Bürogebäuden über langfristige internationale Ausbildungsprogramme bis hin zu sozialem Engagement. So entstanden im Stil eines Adventskalenders 24 emotionale Einblicke in ein ganzheitliches und vielfältiges Nachhaltigkeitskonzept. Das zeigt: Hier wird Nachhaltigkeit erlebbar und ist ein greifbarer Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Fazit: Viel mehr als nur ein Hype

Nachhaltigkeit hat sich längst einen festen Platz erobert – und wird auch in Zukunft nicht mehr wegzudenken sein. Es nimmt Unternehmen in die Pflicht. Aber es bietet auch die Chance, sich als Marke mutig zu positionieren. Indem man sich der Verantwortung, die man trägt, nicht nur bewusst ist, sondern auch dafür einsteht und kämpft. Und das geht nur abseits von Greenwashing und wenn Nachhaltigkeit ein fester Teil der Unternehmensidentität wird.

Share article